Warum handeln wir eigentlich so, wie wir handeln? Wenn wir etwas tun, dann gibt es in der Regel einen Grund dafür. Und auch, wenn wir etwas sehr gut können oder wenn wir etwas nicht oder nicht mehr hin bekommen, hat dies einen Grund. Denn all unsere Handlungen, ob positiv oder negativ, motivierend oder überfordernd, sind durch frühere Erfahrungen geprägt.
Wir nehmen etwas war, denken darüber nach und entscheiden uns wie wir vorgehen. Dabei folgen wir oft Mustern, die sich aus unserer Erziehung, Erfahrung und Persönlichkeit ergeben. Diese Muster können uns helfen oder auch blockieren. Es ist dabei völlig gleichgültig, ob jemand ein Leistungssportler, eine Reinigungskraft oder Firmenchef ist: Der Kopf entscheidet, was wir tun und was wir nicht tun…
Wie der Kopf Entscheidungen fällt… in allen Lebensbereichen findet im Gehirn ein bewusster oder unbewusster Entscheidungsprozess statt, der anschliessendes Verhalten auslöst. Doch was beeinflusst unsere Entscheidungen ausser unseren Lernerfahrungen? Drei psychologische Faktoren spielen dabei ein wesentliche Rolle:
1. Wir versuchen, Verluste zu vermeiden - das heisst, wenn wir eine Entscheidung treffen, bei der wir möglicherweise einen Verlust erleiden, so verhalten wir uns automatisch deutlich sensibler, selbst wenn die Chance eines Gewinns besteht. Ein Beispiel dafür ist der Wurf einer Münze: Bei Kopf gewinnen wir CHF 100, bei Zahl müssen CHF 50 bezahlt werden. Die Mehrzahl der Menschen würde es eher ablehnen zu spielen, auch wenn der Gewinn deutlich über dem möglichen Verlust liegt.
2. Wir überlegen uns vorher. was passieren könnte – Menschen versuchen in der Regel einen Entschluss so zu fassen, dass sie diesen in der Zukunft nicht bedauern. Wir möchten zum Beispiel kurz vor dem “Sonderverkauf” noch einen Fernseher kaufen. Uns ist aber sehr bewusst, dass der Preis in den nächsten Tagen fallen wird. In diesem Fall entscheiden wir uns häufig dazu, das Gerät nicht zu kaufen, um das zukünftige Ärgernis über zu viel bezahltes Geld zu vermeiden
3. Wir handeln nach bestimmten Faustregeln - Oft müssen wir Entscheidungen treffen, deren Konsequenzen nicht vollständig absehbar sind. Wenn wir unsicher sind, spielen individuelle Präferenzen und Werte eine sehr grosse Rolle, wir handeln “aus dem Bauch” heraus. Dabei wenden wir intuitiv einfache mentale Abkürzungen oder Faustregeln an, sogenannte “Heuristiken”. Ein Beispiel: In Deutschland wurde Passanten folgende Frage gestellt – Welche Stadt hat mehr Einwohner: a) San Diego b) San Antonio? Viele deutsche Versuchspersonen wählten Alternative a), weil sie San Antonio gar nicht kennen. Amerikaner hingegen wählen nur etwa zur Hälfte a).
Ohne Lernen kein Erfolg – Ob Leistungssport oder Alltag: Jeder muss lernen, um sich weiter zu entwickeln. Entwicklungen basieren auf Lernprozessen. Ohne zu lernen gibt es in keinem Lebensbereich Erfolge. Bereits im frühen Kindesalter ist die Neugier die Basis für das Lernen. Kinder setzen sich aktivt mit ihrer Welt auseinander und begreifen sie dadurch. Und was machen wir als Erwachsene?
Das Alerion Traningscenter (ATC) www.alerion.ch bietet seit fast 20 Jahren einen Ausbildungsweg zum dipl. Mental-Trainer an. Der Lehrgang ist in 3 Teile gegliedert. Während sie an den ersten zwei Tagen “Mental Power” die Grundlagen mentaler Techniken und Methoden erlernen beschäftigen Sie sich im drei tägigen Aufbauteil “Mental-Challenge” mir ihren eingen Visionen und Zielen. Im Abschlussteil entwickeln sie ihre didaktischen und methodischen Fähigkeiten, um das Gelernte im Coaching oder Seminaren weiter zu geben. Der nächste Lehrgang beginnt im Herbst 2011. Fordern Sie noch heute Unterlagen an: info@alerion.ch
Ich freue mich wie immer auf Ihre Kommentare und vielleicht sehen wir uns ja an einem der Seminare.
Herzliche Sommergrüsse
Ihr Bruno Schulze