Die Strategieumsetzer

Alerion Blog

Auftakt zum Weiterbildungsjahr 2012

Die meisten Unternehmen planen bereits jetzt, welche Projekte sie in 2012 vorantreiben möchten. Auch für unser ATC Alerion Trainingscenter haben wir die Angebots-Schwerpunkte für das nächste Jahr gesetzt und den Seminarkalender 2012 erstellt.

Wir bieten Ihnen wieder eine fokussierte Auswahl an Seminaren aus den Bereichen Management, Führung und Kommunikation an. Weiterhin im Programm sind unsere seit vielen Jahren erfolgreichen Module zum Ausbau Ihrer mentalen Stärke im Business.

Neu haben wir drei aktuelle Trends für unser Seminarprogramm aufgegriffen:

- Unternehmensnachfolge ganzheitlich gestalten
- Stakeholder systematisch managen
- Erfolgreich anders im Vertrieb

Besuchen Sie uns auf unserer Homepage und melden Sie sich hier an. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Herzlichst
Ihre
Anja Fricke

Autor: Anja Hofmann
20.09.2011 | Alle Blogs | Anja Hofmann | Neuer Kommentar

Auswahl neuer Mitarbeitenden für Führungskräfte

Professionalisierung und Qualitätssteigerung bei der Personalauswahl reduziert Fehlselektions- und Fluktuationskosten!
Neue Mitarbeiter mit hervorragender Ausbildung und sehr guten Zeugnissen, aber die erwartete Leistung wird nicht erbracht; Projektteams, zusammengesetzt aus den besten Leuten und trotzdem unbefriedigende Resultate; ein Leistungsträger übernimmt eine neue Aufgabe und die Leistung ist nicht mehr tragend!?

Grobe Fehler in der Personalselektion!
Der Bedarf für eine korrekte Evaluation ergibt sich nicht nur bei der Einstellung von neuen Mitarbeitern. Sie ist ebenso wichtig bei der Besetzung von Projektteams, der Übernahme von neuen Funktionen und Aufgaben sowie bei Reorganisationen durch Übernahmen und Fusionen.
Von Praktikern hören wir:
“Bei der Auswahl von neuen Mitarbeitern unterschätzen Führungskräfte die Wichtigkeit ihrer persönlichen Einbindung und HR-Leute überschätzen ihre Trefferquote”
“Ein Fehler in der Rekrutierung kostet uns mindestens ein ganzes Jahressalär – wenn nicht das ganze Projekt”

Die Evaluation ist ein komplexer Prozess mit einem einzigen Ziel: den Mitarbeiter auswählen, welcher die grösste Wahrscheinlichkeit hat (Prognose), am neuen Einsatzort (Umfeld) die erwarteten Resultate zu erreichen (Wirkung).
Wer kann die sicherste Prognose stellen, weil er das zukünftige Umfeld und die erwartete Wirkung am besten kennt? Der direkte Vorgesetzte! Aber auf welcher Basis?
Im Markt der Personalrekrutierung wimmelt es von Methoden und Konzepten, von Stressinterviews über Assessment Center bis zu graphologischen Gutachten und Messung der Kopfgeometrie. Ein seriöses Assessment Center kann sicher gewisse Hinweise liefern und im besten Fall die richtigen Fragen aufwerfen; der endgültige Entscheid bleibt aber immer beim Vorgesetzten und ist nicht delegierbar!

Wissenschaftlich erhärtet ist die Effizienz der STAR-Methode (Interview mit biografischen Fragen). Sofern richtig angewandt und vom direkten Vorgesetzten selbst ausgeführt werden die zuverlässigsten Resultate erreicht. Die richtige Vorbereitung und korrekte Durchführung eines Interviews mit der STAR-Methode muss jedoch gelernt sein:
Im Seminar Auswahl neuer Mitarbeiter für Führungskräfte ist diese Methode das zentrale Element, erarbeitet wird jedoch der gesamte Prozess der Rekrutierung, von der Suche bis zum Einführungsprogramm.
Investieren einen Tag und gewinnen Sie sehr viel Zeit: Durch effizientere Rekrutierung und dadurch die Vermeidung von kostspieligen und zeitraubenden Fehlentscheiden.

Autor: Jürg Schwerzmann
02.09.2011 | Alle Blogs | Jürg Schwerzmann | Neuer Kommentar

Evolutionäre Veränderung in Organisationen – worauf Sie bei Veränderungsprozessen achten müssen



In der Evolutionsgeschichte hat sich gezeigt, dass bestimmte Arten überlebt haben. Sie waren anpassungsfähig. Andere Arten wiederum sind ausgestorben, weil sie es nicht verstanden haben, sich in ausreichendem Maße der veränderten Umwelt anzupassen. Gleiches gilt für Unternehmen: Verpasst es ein Unternehmen, sich den veränderten Marktbedingungen anzupassen, sind seine Überlebenschancen gering. Oder arbeiten Sie heute noch mit einer Schreibmaschine?
Wertschätzung öffnet den Zugang zu Menschen, auch im Arbeitsprozess
Mitarbeiter sind keine sture Viehherde, die es vor sich herzutreiben gilt. Wer über die Köpfe seiner Mitarbeiter hinweg Konzepte entwickelt und maßgebliche Entscheidungen trifft, ohne die Betroffenen in den Prozess von Anfang an mit einzubeziehen und zu informieren, wird auf Widerstand stoßen, den er allenfalls mit Gewalt zu überwinden vermag. Wer seine Mitarbeiter hingegen wertschätzt und ihnen dieses auch zeigt, indem er sie in Veränderungsprozesse einbezieht, gewinnt für sich selbst zugleich den Vorteil, dass er auch auf das Wissen und die Kenntnisse seiner Mitarbeiter zugreifen kann.
Playing to win statt: playing not to lose
Wer nicht nur Schritt halten, sondern gewinnen will, wird dies ganz ohne Risiko nicht können. An der Vision festhalten und an den Erfolg des geplanten Unternehmens glauben – auch gegen Widerstände und Rückschläge – das zeichnet erfolgreiche Veränderung aus. Und dies zu transportieren an die Mitarbeiter, diesen Geist im Unternehmen zu verankern ist ein wesentlicher Erfolgstreiber. Veränderung und damit Lernen kann allerdings nur da stattfinden, wo jemand mit größerer Erfahrung und Wissen Hilfe zur Selbsthilfe bietet.
Leistungseinbrüche in Veränderungsprozessen sind normal
Veränderungsprozesse führen für die Dauer der Umstellung häufig zu Produktions- und/oder Umsatzeinbußen, daher werden Sie oft so lange wie möglich hinausgeschoben. Was passiert? Ein Beispiel Stellen Sie sich vor, Sie haben ein neues elektrisches Gerät erworben. Um dieses anzuschließen, müssen Sie den Stecker des alten Gerätes aus der Steckdose ziehen, um dann das neue Gerät anschließen zu können. Diese Unterbrechung führt zu einer Störung im Arbeitsablauf. Ähnlich verhält es sich mit Neuerungen im Arbeitsprozess, an dem Menschen beteiligt sind. Es gibt kaum eine Veränderung, die für alle nur Vorteile mit sich bringt. Selbst wenn eine Veränderung für Viele positiv ist, wird sie einigen Wenigen zum Nachteil gereichen. Und Mitarbeiter, denen man etwas wegnimmt oder eine höhere Belastung zumutet etc., wehren sich. Das ist soweit eine natürliche menschliche Reaktion. Das einzige Mittel, das hilft, den Widerstand und damit auch die Einbußen für das Unternehmen so gering wie möglich zu halten, ist eine frühzeitige und möglichst umfangreiche Beteiligung der Betroffenen.
Veränderung braucht Mut. Holen Sie sich Feedback
Auch wenn die Mitarbeiter frühzeitig umfassend informiert wurden, wird es immer wieder Beteiligte geben, die dann, wenn es „ernst“ wird, so reagieren, als hätten sie gerade erst von der bevorstehenden Veränderung erfahren. Oft fehlt diesen der Mut, bei einer entsprechenden Information offen Bedenken zu äußern, in der Angst, dadurch negativ aufzufallen. Oder sie hoffen, dass das Vorhaben – wie vielleicht in der Vergangenheit bereits im Planungsstadium geschehen – stecken bleibt und es nie zu einer Umsetzung kommt. Als derjenige, der die Veränderung umzusetzen hat, können Sie für ein solches Verhalten nur Verständnis aufbringen. Bewahren Sie die Ruhe und versuchen Sie durch schrittweises Heranführen der Betroffenen an die Veränderung, diesen die Furcht zu nehmen. Holen Sie sich möglichst regelmäßig und unmittelbar auf allen Ebenen Feedback ein. Nur wenn Sie darüber informiert sind, wo es Abweichungen von Ihrer Planung gibt und schnellstmöglich darauf reagieren können, werden Sie das Ziel erreichen

Veränderungsdynamiken erfolgreich gestalten und umsetzen
In unserem ATC Alerion Trainingscenter bieten wir ein Seminar zu genau dieser Thematik an. Wenn Sie also vor oder in einer Veränderung Ihrer Organisation stehen, dann besuchen Sie uns. Sie erhalten wertvolle Impulse für Ihren Prozess. Wir freuen uns auf Sie!

Herzlichst
Ihre
Anja Fricke

Autor: Anja Hofmann
26.08.2011 | Alle Blogs | Anja Hofmann | Neuer Kommentar

Wirtschaftspaket des Bundesrats

VRP von Alerion nimmt Stellung zum 2 Mrd. Wirtschaftspaket des Bundesrats (ab 5′).

VRP von Alerion, Peter Elmer zum 2 Mrd. Wirtschaftspaket (erst erscheint ein 15 sek. Trailer)

Autor: Ivanka Strbac
18.08.2011 | Alle Blogs | Ivanka Strbac | Neuer Kommentar

Die heutige Jungend ist von Grund auf verdorben…

Die heutige Jugend ist von Grund auf verdorben, sie ist böse, gottlos und faul. Sie wird niemals so sein, wie die Jugend vorher, und es wird niemals gelingen, unsere Kultur zu erhalten”.

Dies ist kein aufreisserischer Titel eines “Revolverblatts” der heutigen Zeit. Dieses Zitat steht auf einer babylonischen Tontafel, deren Alter auf mindestens 3000 Jahre geschätzt wird.

“Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer”

Aber dieses Zitat muss aus der heutigen Zeit stammen! – denken Sie? Nein, dieses Zitat stamm von Sokrates und ist ca. 2430 Jahre alt!

Das Generationen- und Veränderungsproblem ist also nicht ganz neu – trotzdem tun wir uns immer noch so schwer wie vor 3000 Jahren.

Mental-Challenge www.alerion .ch bietet hilfreiche Strategien an, um diesen Herausforderungen zu begegnen – eine dieser Strategien heisst: Lächle!  Wann haben Sie zu letzt gelächelt? Gerade jetzt?

Herzlich

Ihr Bruno Schulze

Autor: Bruno Schulze
16.08.2011 | Alle Blogs | Bruno Schulze | Neuer Kommentar

Mentalstrategien für besseres Entscheidungsmanagement

Warum handeln wir eigentlich so, wie wir handeln? Wenn wir etwas tun, dann gibt es in der Regel einen Grund dafür. Und auch, wenn wir etwas sehr gut können oder wenn wir etwas nicht oder nicht mehr hin bekommen, hat dies einen Grund. Denn all unsere Handlungen, ob positiv oder negativ, motivierend oder überfordernd, sind durch frühere Erfahrungen geprägt.

Wir nehmen etwas war, denken darüber nach und entscheiden uns wie wir vorgehen. Dabei folgen wir oft Mustern, die sich aus unserer Erziehung, Erfahrung und Persönlichkeit ergeben. Diese Muster können uns helfen oder auch blockieren. Es ist dabei völlig gleichgültig, ob jemand ein Leistungssportler, eine Reinigungskraft oder Firmenchef ist: Der Kopf entscheidet, was wir tun und was wir nicht tun…

Wie der Kopf Entscheidungen fällt… in allen Lebensbereichen findet im Gehirn ein bewusster oder unbewusster Entscheidungsprozess statt, der anschliessendes Verhalten auslöst. Doch was beeinflusst unsere Entscheidungen ausser unseren Lernerfahrungen? Drei psychologische Faktoren spielen dabei ein wesentliche Rolle:

1. Wir versuchen, Verluste zu vermeiden - das heisst, wenn wir eine Entscheidung treffen, bei der wir möglicherweise einen Verlust erleiden, so verhalten wir uns automatisch deutlich sensibler, selbst wenn die Chance eines Gewinns besteht. Ein Beispiel dafür ist der Wurf einer Münze: Bei Kopf gewinnen wir CHF 100, bei Zahl müssen CHF 50 bezahlt werden. Die Mehrzahl der Menschen würde es eher ablehnen zu spielen, auch wenn der Gewinn deutlich über dem möglichen Verlust liegt.

2. Wir überlegen uns vorher. was passieren könnte – Menschen versuchen in der Regel einen Entschluss so zu fassen, dass sie diesen in der Zukunft nicht bedauern. Wir möchten zum Beispiel kurz vor dem “Sonderverkauf” noch einen Fernseher kaufen. Uns ist aber sehr bewusst, dass der Preis in den nächsten Tagen fallen wird. In diesem Fall entscheiden wir uns häufig dazu, das Gerät nicht zu kaufen, um das zukünftige Ärgernis über zu viel bezahltes Geld zu vermeiden

3. Wir handeln nach bestimmten Faustregeln - Oft müssen wir Entscheidungen treffen, deren Konsequenzen nicht vollständig absehbar sind. Wenn wir unsicher sind, spielen individuelle Präferenzen und Werte eine sehr grosse Rolle, wir handeln “aus dem Bauch” heraus. Dabei wenden wir intuitiv einfache mentale Abkürzungen oder Faustregeln an, sogenannte “Heuristiken”. Ein Beispiel: In Deutschland wurde Passanten folgende Frage gestellt – Welche Stadt hat mehr Einwohner: a) San Diego b) San Antonio? Viele deutsche Versuchspersonen wählten Alternative a), weil sie San Antonio gar nicht kennen. Amerikaner hingegen wählen nur etwa zur Hälfte a).

Ohne Lernen kein Erfolg – Ob Leistungssport oder Alltag: Jeder muss lernen, um sich weiter zu entwickeln. Entwicklungen basieren auf Lernprozessen. Ohne zu lernen gibt es in keinem Lebensbereich Erfolge. Bereits im frühen Kindesalter ist die Neugier die Basis für das Lernen. Kinder setzen sich aktivt mit ihrer Welt auseinander und begreifen sie dadurch. Und was machen wir als Erwachsene?

Das Alerion Traningscenter (ATC) www.alerion.ch bietet seit fast 20 Jahren einen Ausbildungsweg zum dipl. Mental-Trainer an. Der Lehrgang ist in 3 Teile gegliedert. Während sie an den ersten zwei Tagen “Mental Power” die Grundlagen mentaler Techniken und Methoden erlernen beschäftigen Sie sich im drei tägigen Aufbauteil “Mental-Challenge” mir ihren eingen Visionen und Zielen. Im Abschlussteil entwickeln sie ihre didaktischen und methodischen Fähigkeiten, um das Gelernte im Coaching oder Seminaren weiter zu geben. Der nächste Lehrgang beginnt im Herbst 2011. Fordern Sie noch heute Unterlagen an: info@alerion.ch

Ich freue mich wie immer auf Ihre Kommentare und vielleicht sehen wir uns ja an einem der Seminare.

Herzliche Sommergrüsse

Ihr Bruno Schulze

Autor: Bruno Schulze
11.08.2011 | Alle Blogs | Bruno Schulze | Neuer Kommentar

ALERION CONSULT eröffnet Büro in Bonn

Unser neuer Geschäftssitz in BonnPünktlich auf den Schweizer Nationalfeiertag hat ALERION CONSULT ihr Büro in Bonn an der Kurt-Schumacherstrasse 2, ganz in der Nähe des Posttower eröffnet.  Da Alerion seit Jahren wichtige Kundenbeziehungen in Bonn und Umgebung pflegt, hat sich dieser Schritt angeboten. Unser Geschäftsführer, Herr Ertan Cipa und sein Team  freuen sich jederzeit über Ihren Besuch. Auf Anfrage können Sie gerne auch unsere Besprechungsräume für ein Off-site im speziellen Rahmen nutzen. Anbei einige Fotoeindrücke aus dem schönen Bonn.

Autor: Bruno Schulze
04.08.2011 | Alle Blogs | Bruno Schulze | Neuer Kommentar

280Km und 10’000 Höhenmeter…

Streckenflug-gguferhertä Sunntag auf you tubeSchon wieder sind es zwei Wochen seit meinem grossen Gigathlon-Abenteuer her. Zwei Wochen, die ich vorallem mental gebraucht habe, um dieses fantastische Erlebnis zu verarbeiten. Los ging es für mich mit meiner Schwester als Betreuerin bereits am Donnerstag. Wir waren beide erstaunt, dass wir unseren grossen Bus bis unter die Decke mit Material gefüllt hatten und damit bestens gelaunt ins Wallis nach Leukerbad fuhren. Bereits in Leuk bekam ich den ersten Vorgeschmack auf die Inline-Strecke vom nächsten Tag. Ich hatte mir 750 Höhenmeter bedeutend weniger steil vorgestellt. Na ja, erstmal genossen wir beide einen schönen Abend bei wunderbarem Essen. Noch hielt sich die Nervosität in Grenzen.

Am nächsten Morgen galt es dann ernst. Nach üppigem Frühstück noch einmal Materialkontrolle. Passt alles? Nichts vergessen? Doch! Warme Kleidung habe ich definitiv nicht genug dabei. Also noch ab ins Sportgeschäft, um die notwendigen Sachen zu kaufen und dann ab an den Check in in Turtmann. Nun war es mit der Ruhe definitiv vorbei. Die Nervosität stieg. Fragen schossen mir durch den Kopf: Macht das wirklich Sinn? Mutest Du dir da nicht einfach zuviel zu? 340 Km und 11’111 Höhenmeter? Gott sei Dank blieb zum Nachdenken nicht sehr viel Zeit. Der Start zum Gigathlon stand bevor. Die übliche Starthymne wurde gespielt und dann ging es auf die ersten 19Km Inline mit 750 Höhenmetern. Nur langsam angehen dachte ich – trotzdem zog mich der Sog der anderen Läufer mit. Ab Kilomter 13 ging es dann an der heissen Sonne steil den Berg hinauf – Puls 160ig! Geniessen, geniessen sagte ich mir immer wieder und das half. Ohne grössere Probleme und ganz zufrieden kam ich in Leukerbad an.

Am Nächsten Mogen war um 03.30h Tagwache. Kurzes Frühstück und dann mit dem Bus und vielen verschlafenen Gigathleten wieder nach Turtmann. Die gut 30 Km Inline von Turtmann nach Sion waren flach. Dementsprechend schnell war ich und freute mich über meinen 80. Platz. Dann direkt auf’s Rennrad. 59 Km und 2000 Höhenmeter waren bei schönstem Wetter und besten Bedingungen zu überwinden. Ich genoss die Fahrt nach Montana, wohlwissend, dass da meine “Angstdisziplin Schwimmen” auf mich wartete. Entsprechend vorsichtig ging ich die 3 km dann auch an. Wie immer kam es mir endlos vor. Aber nach 1Stunde und 20 Minuten hatte auch ich es geschafft.

 Nun war der grösste Brocken des Tages zu schaffen. Von Montana auf die Plaine Morte per pedes. 14Km und 1600Hm. Auf der Höhe von Montana war es heiss. Ich beschloss nicht zu rennen sondern zügig zu laufen, was sich später als die richtige Entscheidung heraus stellen sollte. Steil ist nur der Vorname. Es ging hoch und hoch und hoch und hoch. Hätte ich nicht all die Anderen leiden sehen – ich wäre umgekehrt. Aber so habe auch ich es geschafft und nun war “nur” noch die Mountainbike-Strecke zurück nach Leukerbad zu absolvieren. Ich erspare allen Lesern Details. Nur soviel: Es ging steil bergauf, steil bergab und steil bergauf. Technisch richtig anspruchsvoll und für mich Angsthasen nicht das ideale Gelände. Um 20.45h, also fast 16 Stunden später hatte ich dann mein Tagespensum geschafft und genoss einen kurzen aber schönen Abend im Kreise meiner Familie, die extra angereist war (wahrscheinlich einfach, um mich richtig leiden zu sehen :-) ).

Wieder war die Nacht sehr kurz. Um 05.00h starteten wir zu 55 Km Mountainbike mit 1450 Hm. Unglaublich schön – unglaublich hart. In Raron war dann wieder 3 Km Schwimmen angesagt. Ich gebe es zu. In der ersten Runde über 750m habe ich mir schon die Sinnfrage gestellt. Die Umstellung vom Bike in den See war hart. Trotzdem, in 1 Stunde und 10 Minuten machte ich mein Ding und war nun sehr froh, dass ich aufs Rennrad nach Zermatt durfte. 40Km und 1050Hm und das in der Mittagssonne. Nun machte sich meine fehlende Erfahrung bezüglich Essen über so eine lange Distanz bemerkbar. Zunehmend verlor ich an Energie und damit an Tempo. In Zermatt ahnte ich, dass der Kontrollschluss auf dem Gornergrat eng werden würde. Trotzdem lief ich wohlgemut in Zermatt los. Diesmal sogar rennend. Allerdings nicht sehr lange, denn die ersten 3.5 Km waren wieder überhängend steil…Hart wurde es so richtig, als ich die Touristen bei “Chez Vroni” beim ”Sünnele mit Cüpli” gesehen habe. Trotzdem kämpfte ich mich weiter. Und es wurde zusehends ein Kampf um die Zeit. Irgendwann musste ich mir eingestehen, dass ich den Kontrollschluss wahrscheinlich um 15 -20 Minuten verpassen würde – und  so war es dann auch. 280 Km und 10’000 Höhenmeter waren genug. Ich habe jeden Meter genossen und das Erlebnis wird echt nachhaltig sein…

Und was ist Ihr nächstes Abenteuer? Vielleicht eine Teilnahme an meinem Seminar Mental-Power oder Mental-Challenge? Ich freue mich auf Sie!

Herzlich

Ihr Bruno Schulze

Autor: Bruno Schulze
18.07.2011 | Alle Blogs | Bruno Schulze | Neuer Kommentar

Rudern im Skiff

Kennen Sie das: Ein wirklich wichtiges Meeting steht bevor, Sie werden präsentieren, Ihre Zuhörer sind kritisch, das Thema ist relativ neu für Sie, Ihr Chef erwartet, dass es ein Erfolg wird. Sie haben ein mulmiges Gefühl in der Magengrube. Ihnen ist klar: Wenn Sie mit diesem Gefühl in das Meeting gehen, wird das kein guter Auftritt.

Kürzlich hatte ich einen wichtigen Termin. Schon während der Vorbereitung war glasklar, dass der Termin herausfordernd sein würde. Ein anspruchsvoller Prozess,  Gruppendynamik unter den Beteiligten, unvorhersehbare Wendungen, hohe Erwartungen.

Dann habe ich mich sehr bewusst daran erinnert, wie es war, als ich das erste Mal im Renneiner sicher und schnell ganz allein auf einem einsamen Bergsee über 10km gerudert bin. Was ich gemacht habe, damit das so gut lief…

Ein Skiff ist ein wirklich schmales Rennboot. 30cm breit, über 8m lang. Man sitzt mehr drauf als drin. Obwohl ich schon viele Jahre mit Passion rudere und die Technik beherrsche, hatte ich immer Respekt vor’m Einer-Rudern. Es erschien mir instabil, wackelig und bei Wellen Seenot-verdächtig. Klar, dass meine Ausfahrten wackelig waren.

Skiff der Firma Stämpfli Racing Boats (ich bin Fan)

Irgendwann habe ich alles, was ich am Rudern schön finde, mental auf den Einer übertragen und mir vorgestellt, wie cool es sich anfühlt, wenn das Boot wirklich läuft, das Geräusch, wenn die Skulls einsetzen, der Schub, wenn man mit Kraft die Ruder durchzieht, das Gleiten auf dem Wasser.

Mit diesem Gefühl bin ich dann in den Einer gestiegen, habe mit relativer Lockerheit die Ruder bewegt und Vorfreude auf die Ausfahrt empfunden. Und genau so war es dann auch. Was man mental schon erlebt hat, kann man auch ein zweites Mal umsetzen. Ich rede hier nicht von Vorstellungskraft, sondern von mentaler Fokussierung.

Ach ja, den anspruchsvollen Termin kürzlich habe ich gemeistert. Ich habe mich nicht nur gut vorbereitet, sondern wirklich darauf gefreut, was da alles passieren würde. Ich hatte ein klares, positives Bild im Kopf. Und so kam es dann auch.

Sind Sie neugierig geworden? Seminare zum Thema „Mental Power“ bietet das Alerion Trainingscenter an. Wir freuen uns auf Sie.

Herzliche Grüsse und “immer einen Handbreit Wasser unter’m Kiel”!
Ihre
Linda Pütter

Autor: Linda Pütter
17.07.2011 | Alle Blogs | Linda Pütter | 1 Kommentar

Gigathlon 2011 – Der Countdown läuft

Nach 9 Monaten intensivem Training geht es am am nächsten Freitag nun “endlich” los. Wir “Single” starten mit den “Couple” zur ersten Grenzerfahrung: 20 Km Inline mit 750 Höhenmetern. Dann steht bereits die erste kurze Nacht bevor, denn am nächsten Morgen geht es um 06.00h bereits wieder los. Heisst also, ca. um 04.00h aufstehen, essen (jeder Single Athlet braucht ca. 12’000 Kcal pro Tag) und sich mental auf einen sehr langen Tag einstellen. Es geht nach Crans Montana und auf die Plaine Morte (hört sich irgendwie gruselig an :-) .

Die Nacht auf Sonntag dürfte dann noch etwas kürzer werden. Bereits um 05.00h geht es am Morgen auf die Mountain-Bike-Strecke – dann mit dem Rennrad nach Zermatt und als kleines Dessert “laufen” wir von Zermatt auf den Gornergrat. Von da habe ich mein mentales Bild gemacht. Noch ist der Gigathlon dann nicht zu Ende – aber ich weiss, dass ich die letzten 60 Radkilometer mit 1500 Höhenmetern auch noch schaffen werde…

Autor: Bruno Schulze
27.06.2011 | Alle Blogs | Bruno Schulze | 1 Kommentar